Bodentext

Im Februar 1941 errichtete die „Zentralstelle für jüdische Auswanderung“ im Schulgebäude in der Kleinen Sperlgasse ein Sammellager, wo Jüdinnen und Juden vor ihrer Deportation interniert wurden. Das Sammellager in der Kleinen Sperlgasse 2A war das größte und am längsten bestehende Sammellager. Die Mehrheit der 45.451 Deportierten aus den Jahren 1941-1942 wurde von der Sperlgasse aus deportiert. Mehrere Quellen dokumentieren die schlechten Bedingungen im Sammellager und auch die Verzweiflung der Internierten, von denen einige im Lager Selbstmord begingen. Das Sammellager wurde mit dem Ende der großen Deportationen Ende Oktober 1942 aufgelöst.

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